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Studie: Von Bitcoin und anderen geplatzten Anlageträumen | Märkte | 03.01.2019 – FondsProfessionell.at

3. Januar 2019

Investmentmoden kommen und gehen – nur selten sind die Renditen von Dauer. Das gilt ganz besonders für extrem kurzlebige Phänomene: So genannte Hypes, also vorübergehende Massenbegeisterungen, für die Kapitalmärkte zeitweise besonders anfällig zu sein scheinen.

Cannabis-Aktien sind ein klassisches Beispiel für ein Nischeninvestment, das seine Versprechungen nicht halten konnte: Einem geradezu atemberaubenden Start folgte rasch Ernüchterung, schreiben die Experten der Schoellerbank in ihrem aktuellen Analysebrief. Die Legalisierung von Marihuana in einigen US-Bundesstaaten hatte einst zu einem massiven Kurssprung bei Cannabis-Herstellern geführt. Innerhalb der vergangenen drei Jahre konnte ein aus Aktien führender nordamerikabischer Unternehmen zusammengesetzter Cannabis-Index um mehr als 180 Prozent zulegen, ehe der Höhenflug im September 2018 jäh endete. Seither korrigierte der Index um etwas mehr als 28 Prozent.

Bitcoin ist ein weiteres prominentes Beispiel für einen Anlagehype. Mit dem Argument der begrenzten Verfügbarkeit und der Möglichkeit, anonym Zahlungen leisten zu können, rückte die Kryptowährung Ende 2017 ins öffentliche Interesse renditehungriger Spekulanten – unabhängig von volkswirtschaftlichen Parametern und regulierten Märkten. Dabei verfehlen Bitcoin der Schoellerbank zufolge den Sinn und Zweck einer Währung völlig. „Der Wert von Bitcoins ändert sich laufend binnen Sekunden, an Geschäftsabschlüsse in dieser ‚Währung‘ ist nicht zu denken“, so die Analysten.

Nachhaltiger Erfolg ist schwierig
Ein weiteres Beispiel für eine heißgelaufene Zockerei ist das US-Unternehmen Tesla. „Tesla steht immer wieder im medialen Rampenlicht, eine seriöse Einschätzung des Werts ist schwierig“, so die Analysten. Die Kursziele der Marktbeobachter driften beim Elektroauto-Hersteller extrem auseinander. Ob Tesla das Rennen um das Elektroauto tatsächlich gewinnen wird, ist noch längst nicht geklärt.

„Spekulanten versuchen bei Hypes immer, einen Glückstreffer zu landen“, schreiben die Schoellerbank-Experten. Wie die Geschichtsbücher zeigen, sind die Chancen, mit spekulativen Anlagen nachhaltig erfolgreich zu sein, jedoch äußerst gering. (fp/cf)

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