Meinungs-ECHO KW4: BUIDL im „nuklearen“ Bitcoin-Winter – BTC-ECHO

Der vielzitierte „Krypto-Winter“ könnte sich noch verschärfen, warnt Vinny Lingham. Sollte der Bitcoin-Kurs unter 3.000 US-Dollar fallen, müsse sich die Krypto-Gemeinde auf einen „nuklearen Krypto-Winter“ einstellen, orakelte der CEO von Civic am 28 Januar auf Twitter.

Einen Tag später verriet Lingham Micky.com, was der Krypto-Markt seiner Meinung nach nun braucht:

Die Realität ist, dass Krypto echte Akzeptanz und Anwendungsfälle braucht…. und bis wir das haben, werden wir keine weitere Blase haben. Die spekulative Manie ist vorbei. Die Menschen wollen reale Zahlen und Nutzungs- und Transaktionsvolumina.

Andy Bromberg: 2019 wird ein ruhiges Krypto-Jahr

Ähnlich sieht das auch Andy Bromberg, Mitgründer und CEO von CoinList, einer ICO-Plattform für akkreditierte Investoren. Bromberg glaubt, dass 2019 ganz im Zeichen des BUIDL steht – und zieht Vergleiche mit dem Zweistromland als Wiege der ersten Hochkultur.

Und jetzt, 2019, fühlt es sich an, als würden die Menschen sich auf das Bauen konzentrieren. Ich denke, der Markt wird für eine Weile ruhig bleiben, während sich die Leute darauf konzentrieren, Dinge zu schaffen. Es fühlt sich ein wenig wie ein Mesopotamien an, eine „Wiege der Zivilisation“, in der jeder die Zutaten hat, die er braucht, sich konzentrieren und anfangen muss, Imperien aufzubauen und zu erschaffen […]

sagte Bromberg am 31. Januar gegenüber Yahoo Finance.

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Thomas Lee: Unbeirrt Bullish

Fundstrat-CEO und bekennender Bitcoin-Bulle Tom Lee sieht nach wie vor eine rosige Zukunft für Bitcoin & Co. Seine Prognose, dass BTC bis Ende 2018 die 25.000 US-Dollar knacken könnte, wird dem Experten mittlerweile um die Ohren gehauen. Trotzdem bleibt dieser Krypto-Optimist.

Zuletzt äußerte er sich bei FOX Business zu seiner berühmten 25-k-Vorhersage. Er bleibt bei dieser – lässt sich jedoch auf keinen Zeitpunkt mehr festnageln.

Bitcoin hat 70 Prozent Rückschläge bereits viermal in seiner 10-jährigen Geschichte gehabt. Für mich ist es resilient. Zweitens, wird Krypto zu einer Anlageklasse? Auf jeden Fall. Besonders getrieben durch Millennials und außerhalb der USA gibt es ein Interesse an digitaler Währung bzw. an einem digitalen Wertspeicher, der nicht traditionelles Geld ist.

Deshalb halte er 25.000 US-Dollar noch immer für einen „guten, fairen Wert“ für Bitcoin. Weniger spekulativ fällt die Feststellung seines Gegenübers, dem FOX-Moderators Stuart Varney, aus:

Ich denke, dass Sie einen todsicheren Weg gefunden haben, um ins Fernsehen zu kommen. Sie stellen eine ungeheure Behauptung über Bitcoin auf und kommen dann an, um darüber zu reden.

Craig Wright mistet seinen Safe Space aus

Es ist still geworden um Craig Wright, seit er sich in seine Filterblase zurückgezogen hat. Zuletzt hat der selbsternannte Satoshi Nakamoto auf Twitter gegen XRP gestänkert: „XRP: ein anderes Wort für zurückgeblieben“. Auf die Bitte eines XRP-Shills, seine Ripple-Kritik mit Argumenten zu unterfüttern, antwortet der Bitcoin-SV-Apostel:

Es ist ein augenwischerisches System, das wenig Neues bietet – ein falsches Versprechen, Scheiß-Tech mit Marketing und Hype. Ein Wertpapier das fälschlicherweise als Neuheit vermarktet wird.
Dr. Craig S. Wright

Für Wright war damit die Diskussion auch schon beendet. Nicht ganz – zuvor hat er noch schnell den Bannhammer ausgepackt, um sich und Bitcoin SV keinen kritischen Rückgfragen aussetzen zu müssen:

Doch auch für Tron-Anhänger ist „Faketoshis“ Filterblase ein toxischer Ort. Denn an diesen lässt Wright kein gutes Haar:

Woran erkennt man, dass jemand dümmer als Dreck ist… daran, dass er TRX unterstützt. Selbst Dreck ist klüger,

giftet Wright in Richtung Justin Sun.

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